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17.09.12 20:51 Alter: 5 yrs

Judo: 17.09.2012 - Erster Gruppenhelfervertrag an Christian Steinert


(Fotos: links Übergabe des neuen Vertrages, rechts Beginn im Judo im Alter von sechs Jahren)

 

Christian Steinert unterstütze als ehrenamtlicher Co-Trainer nun im fünften Jahr Judo-Gruppen verschiedener Richtungen. Parallel zu dieser Co-Trainerzeit durchlief er das begleitende Ausbildungsprogramm der Jugendleitung des Judo Bereiches welches auf eine Trainerstelle vorbereiten soll.

Das Konzept operiert nach der bekannten Idee Fördern durch Fordern. Die Jugendlichen müssen ein hohes Maß an freiwilligem Engagement, technischem Wissen und Einsatz in vielen Bereichen vorweisen, um als Trainer übernommen zu werden.

Auch wird in dieser Zeit deutlich ob die Jugendlichen ins Team passen und mit Jugendleitung und Vorstand harmonieren, auch dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein harmonisches Vereinsleben und Zusammenarbeit.
Christian konnte hier in allen Bereichen überzeugen und Lob von allen Seiten erhalten. Die letzten zwei Jahre unterstützte er neben anderen Gruppen auch die Jugendabteilungsleiterin und Lizenztrainerin Wiebke Dorn (2. Dan, Judo), auch sie fand nur anerkennende Worte "Auf Christian konnte man sich immer verlassen und angenehm mit ihm zusammenarbeiten. Er hat gerne von Anfang an Verantwortung übernommen und ging aktiv auf Kinder zu die Hilfe brauchen, war immer zuverlässig und war nicht nur technisch und theoretisch ein Vorbild, sondern konnte die Kinder auch mit seinem Können im Bodenturnen begeistern". Auch BUDO-Vorsitzender und Lizenztrainer Björn Leschny (3. Dan, Judo) fand anerkennende Worte, "Christian hat nicht nur im Training sondern auch mit Engagement im Verein überzeugt, nicht nur bei vielen Turnierbetreuungen oder Umbauarbeiten im Dojo, auch bei vielen Jugendveranstaltungen war er stets unterstützend dabei und hat dies von sich heraus freiwillig angeboten. Er war einfach immer da wo Hilfe geraucht wird ohne eine Gegenleistung zu fordern. Ehrenamt ist für ihn selbstverständlich - für mich ist dies die wichtigste Grundhaltung für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Wir können froh sein Christian in unseren Reihen zu haben."


Da Co-Trainer - ab einem gewissen Entwicklungsstand - ebenso wie Trainer eine regelmäßige Leistung für den Verein erbringen wird diese Leistung nach Beschluss des Vorstands nun auch vergütet. Dazu bietet der PSC so genannte Gruppenhelferverträge an. Diesen Vertrag hat Christian nun als erster aus den Reihen unserer aktuell neun Co-Trainer im Judo Bereich erhalten. Der Vertrag ist die Vorstufe zum Trainervertrag.


Die Qualitätsanforderungen für alle neuen Trainer sind hoch. Für den Schritt zum Gruppenhelfervertrag musste Christian eine Reihe von Leistungen erfüllen, so erwartet die BUDO-Abteilung: eine abgeschlossene Sport-/Trainerassistentenausbildung, die Judo Graduierung von mindestens dem 2. Kyu, das Erreichen von mindestens 24 der 48 Entwicklungsfelder im individuellen Entwicklungsbogen zur Trainerentwicklung der JUDO-Jugend (Christian erreiche bis jetzt 38 Felder), einen gültigen Erste Hilfe Kurs, die regelmäßige Teilnahme an allen Judo Lehrgängen des Kreises Köln (Ausnahme des Dan-Lehrgang, dieser ist nicht Pflicht aber zu empfehlen) Christian besuchte jedoch zusätzlich auch den Dan-Lehrgang, die regelmäßige Teilnahme an mindestens einem wöchentlichem eigenem Training der Sportart in der Judo-Abteilung (weiteres Training bei verschiedenen Lizenztrainern ist aber empfohlen), mindestens eine eigene Teilnahme an einem Judo Turnier pro Jahr, mindestens eine Jugendveranstaltung pro Jahr aktiv unterstützen und mit organisieren, die Unterstützung beim jährlichen Schneemann- und Nikolausturnier sowie einen positiven Bescheid von mindestens zwei erfahrenen Lizenztrainern, für die der Co-Trainer mindestens 3 Monate tätig war für dessen Eignung in den Bereichen Zuverlässigkeit, Einsatz, Soft Skills, Kommunikation. Weiterhin werden mindestens zwei erfolgreiche Lehrproben bei der Jugendabteilungsleiterin und dem Judo Leiter erwartet die dokumentiert, analysiert und besprochen werden und natürlich stetig zuverlässige Arbeit als Co-Trainer in mindestens einer Trainingsgruppe.

Diese Voraussetzungen konnte Christian nun erfüllen und wir gratulieren ihm ganz herzlich zu seinem neuen Vertrag! Dies ist in der heutigen Zeit mit verkürztem Abitur - welches Christian in diesem Jahr ebenfalls erfolgreich absolvierte ? sicher nicht immer einfach. Uns bestärkt es aber in unserer Einschätzung, dass Christian auch später als Trainer die Belastungen aus seinem Beruf mit seinen Trainerpflichten vereinen kann.

Wir wünschen ihm weiterhin im Training und im nun neu aufgenommenen Physikstudium viel Erfolg und danken ihm für seinen bisherigen Einsatz!