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29.03.14 12:00 Alter: 3 yrs
Von: PSC BUDO

Judo: 29.03.14 - Auch als ?Judo-Senior? kann man noch ?mitspielen?


Die Trainer Abram Reitz und Henning Kazek nahmen am bezirksoffenem Turnier teil

 

Trainer sind immer auch Vorbilder und so überlegten sich Abram (Bram) Reitz, Trainer für das samstägliche Wettkampftraining, und Henning Kazek, Trainer der Erwachsenen-Judo-Gruppe des PSC am Donnerstag,  mal wieder an einem Judo-Turnier teilzunehmen. ?Mal wieder? ist leicht dahin gesagt bzw. geschrieben, denn beide Judoka waren in ihrer Kindheit und Jugend zwar aktive Wettkämpfer, Bram Reitz schaffte es sogar bis zu den Olympischen Spielen der Jugendlichen, doch diese Zeiten sind für beide schon Jahrzehnte her, bei Henning Kazek zum Beispiel ziemlich genau 20 Jahre.

 

Nachdem der Plan der Teilnahme gefasst war, ging es an die Vorbereitung, die für beiden gar nicht so einfach war, mit nur ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche, bei denen sie gleichzeitig auch noch ihre Judo-Gruppen möglichst gut trainieren wollten. Zudem kam noch hinzu, dass Turniere in ihrer Altersgruppe nicht mehr so zahlreich angeboten werden. Trotzdem fand sich dann doch ein geeignetes Judo-Turnier: Der Senioren-Cup in Bochum, ein bezirksoffenes Turnier mit internationaler Beteiligung.

 


Dieses fand am 29. März 2014 statt unter Beteiligung der beiden PSC-Judoka. Henning Kazek startete in der Gewichtsklasse bis 73 kg und musste als erstes ran. Er kämpfte in der ersten Gruppe von zwei Gruppen seiner Gewichtsklasse, in der nach dem Turnier-System ?jeder gegen jeden? gekämpft wurde. Dort setzte sich Henning durch, gewann sogar seinen zweiten Kampf mit einer Sicheltechnik, deren Ausführung mit Ippon gewertet wurde. Im Halbfinale unterlag er jedoch dem Vizemeister dieser Gewichtsklasse im Bodenkampf. ?Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meiner Platzierung und freue mich darüber, überhaupt nach so langer Pause so gut mitgehalten zu haben.?, sagte Henning. Für seinen Vereinskollegen Bram Reitz verlief das Turnier in der Klasse bis 81 kg leider nicht so erfolgreich, auch wenn seine Kämpfe und damit der Turnierverlauf für ihn auch anders hätte verlaufen können. Zum einen traf Bram Reitz direkt auf sehr starke Gegner, die es später bis ins Finale schafften und zum anderen hätte Bram auch die Möglichkeiten gehabt, seine Gegner zu bezwingen. ? Es schien so, als ob Bram zu viel Respekt vor seinen Gegner hatte und nicht 100-prozentig das gezeigt hat, was er eigentlich drauf hat. Trotzdem hat Bram eine gute Leistung gezeigt?, so sein Mitstreiter Henning Kazek. ?Auch wenn ich nicht gewonnen habe, habe ich doch gesehen, dass wir mit unserem Trainingsniveau auf dieser Leistungsebene ?mitspielen? dürfen und wahrscheinlich war dieses Turnier auch nicht unser letztes!?, zog Bram Reitz das Fazit des Tages.